PRESSE


Die strahlenden Sieger der 6. Ideenbörse des Kreises Ahrweiler

Selbstverteidigungs-Workshop mit vollem Körpereinsatz ging zu Ende

Aussteller und Veranstalter der 6. Ideenbörse Kreis Ahrweiler um den glücklichen Sieger Raad Atli (5. v.r.) in den Räumlichkeiten von Wershofen Garten in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das Konzept "Mariam Kindermagazin" überzeugte die Jury! - Herzlichen Glückwunsch!


Raad Atli

Mariam Kindermagazin 

  

Die zweiten Sieger mit innovativen Geschäftsideen und Unternehmenskonzepten aus dem AW-Kreis:


Michaela Buhl

Reha-Kampfsport, Schwerpunkt Onkologie

https://selbstverteidigung-ahrweiler.com

Maria Andreacchi

Gesellschaft für Berufsbildung und -training

http://gbbahrweiler.de  

Terence Mark Hartly

Eifel-Jeans

https://www.terenceholt.com   

Andreas Schwerter

Online Solarrechnung und Beratung

http://www.rs-computer.de  

Nicole Koepper

Feinkost und Koch-Events

https://www.momente.biz   



Postsportverein Remagen E.V, November 2017

Selbstverteidigungs-Workshop mit vollem Körpereinsatz ging zu Ende

Der Postsportverein Remagen informiert

Selbstverteidigungs-Workshop mit vollem Körpereinsatz ging zu Ende Selbstverteidigungs-Workshop mit vollem Körpereinsatz ging zu Ende

Im Oktober und November fand an vier Terminen mit jeweils zwei Stunden ein Selbstverteidigungs-Workshop für Frauen vom Postsportverein Remagen (PostSV) mit der Selbstverteidigungs-Trainerin Michaela Buhl statt. Der PostSV bedankt sich bei der Trainerin für die Nutzungsmöglichkeit der Trainingsstätte in der Fachschule für Selbstverteidigung in Remagen. Hier standen die entsprechenden Equipments für die Trainingseinheiten zur Verfügung.

Die mentale Grundausrichtung in Gefahrensituationen in Kombination mit unkomplizierten Techniken zum Selbstschutz war Schwerpunkt des Workshops. Bei allen Übungselementen zeigten die Teilnehmerinnen hohe Konzentration und vollen Körpereinsatz. Die positive Atmosphäre und der respektvolle Umgang untereinander ermöglichte eine entspannte Trainingsgestaltung, bei welcher Raum für Fragen und natürlich Spaß ebenfalls Platz fand.

Falls Sie Interesse an den Angeboten des Postsportverein haben, wenden Sie sich bitte an das Büro: Telefon 02642-1213 oder informieren Sie sich auf unserer Homepage www.postsv-Remagen.de. (ACH)



Ankündigungen und News, 18.09.2017

Selbstverteidigungskurs am GAT

Schülerinnen der Jahrgangsstufe Q1 lernen Techniken zur Selbstverteidigung

Selbstverteidigungskurs am GAT

„Die Stärkung der Mädchen ist mein Herzensanliegen“ - so Michaela Buhl, die wir nach dem erfolgreichen Selbstverteidigungskurs im letzten Schuljahr in der Unter- und Mittelstufe nun zum zweiten mal als Trainerin eines Selbstverteidigungsworkshops für unser Gymnasium gewinnen konnten.

Die hochqualifizierte, sehr engagierte und einfühlsame Michaela Buhl, selbst Mutter einer Tochter, mit 20 Jahren Kampfsporterfahrung (Schwarzgurt Karate) und 10 Jahre Arbeit in der Forensik, hat dieses Mal an drei Tagen mit 30 Mädchen der Stufe Q1 jeweils drei Trainingseinheiten durchgeführt.

Die Trainerin legte wieder viel Wert darauf, dass die Mädchen sich ausschließlich aus eigenem Interesse und nicht nur auf Wunsch der Eltern für die Teilnahme am Selbstverteidigungskurs anmelden.

Bei der Selbstverteidigung wurden effektive Selbstverteidigungstechniken vermittelt, welche sich auf Gefahrensituationen beziehen, bei welchen die Notwehr zum Eigenschutz erforderlich ist. Auch die Aspekte, ob die Situation aus polizeilicher Sicht als Körperverletzung gilt, wurden klar gestellt.

Der Workshop beinhaltete hauptsächlich praktische Übungselemente, welche dynamisch in Form von Partnerübungen durchgeführt wurden. Dazu wurden kleine und große Schlagpolster eingesetzt.

Selbstverteidigungskurs am GAT

Theoretische Aspekte flossen während der Übungen begleitend mit ein:
- Formen der Grenzüberschreitung
- Bekräftigung eigener Entscheidungsmöglichkeiten
- Auftreten und Körperhaltung

Mögliche Abwehrtechniken wurden unter anderem mit den Mädchen zusammen erarbeitet.

In der zweiten Übungseinheit hat die Trainerin eine echte Gefahrsituation simuliert: Nach Absprache mit den Teilnehmerinnen und ihrem Einverständnis hat Michaela Buhl in einer professionellen Kampfsportschutzausrüstung mit jeder Teilnehmerin einzeln dynamisch trainiert.

Selbstverteidigungskurs am GAT

Die erlernten Selbstverteidigungstechniken wurden in jeder Trainingseinheit wiederholt und kontinuierlich ausgebaut, was einen nachhaltigen Effekt bei den Mädchen ermöglicht.

Drei Übungstage in einer vertraulichen Atmosphäre mit voller Konzentration, Engagement und nicht zuletzt auch Spaß haben den Teilnehmerinnen das Bewusstsein der eigenen Stärken – nicht nur körperlich - und die notwendigen Techniken zum Eigenschutz gegeben.

An dieser Stelle nochmals Danke an Michaela Buhl und wir hoffen auf die weitere Zusammenarbeit!

Die Organisation wurde von der Musiklehrerin Vladislava Koll mit Unterstützung durch die Schülerin Paula Zöll (Stufe Q1) übernommen.

Selbstverteidigungskurs am GAT

Fotos und Text: V. Koll



Ankündigungen und News, 17.06.2017

Workshop zur Selbstverteidigung

Schülerinnen erproben Techniken zum Umgang mit Notwehrsituationen

Workshop zur Selbstverteidigung

Was tun, wenn eigene körperliche Grenzen übergangen werden und mir Gewalt droht? Das war Inhalt des Selbstverteidigungsworkshops, an dem die Schülerinnen aus den Klassen 6a bis d sowie 7b, c und d mit voller Konzentration, Engagement und natürlich Spaß teilnahmen.

Schwerpunkt waren praktische Übungen von verschiedenen Techniken zur Anwendung bei Notwehrsituationen. Kleine und große Schlagpolster wurden im Rahmen von Partnerübungen eingesetzt. So konnten sämtliche Bewegungselemente kraftvoll und dynamisch geübt werden. Theoretische Aspekte zum Thema Eigenschutz fanden ebenso Berücksichtigung und wurden mit den Schülerinnen gemeinsam erarbeitet.

Ziele der Selbstverteidigungstrainerin Michaela Buhl (Schwarzgurt-Karate, 20 Jahre Kampfsporterfahrung) waren es, dass sich jede einzelne Teilnehmerin ihrer eigenen mentalen und körperlichen Stärke bewusst wird und effektive Techniken zur Selbstverteidigung an die Hand gegeben werden.

Fotos: V. Koll/P. Grau
Text: M. Buhl

Das sagen teilnehmende Schülerinnen:

„Ich finde der Workshop war gut, da man in manchen Situationen jetzt einfach anders reagiert. Außerdem hat er auch richtig Spaß gemacht.“

„Mir hat der Selbstverteidigungskurs gut gefallen, da wir viele Verteidigungsarten kennen gelernt haben.“

„Jetzt bin ich sicherer, wenn mir mal Leute begegnen, die mich verletzen wollen.“

„Wir haben einige gute Schläge gelernt. Jetzt kann ich mich besser gegen Ältere oder Stärkere wehren.“



General-Anzeiger, 12. Mai 2017

Karate kontra Krebs

Reha-Expertin: Frühe Aktivierung der Patientinnen durch Sport in der Nachsorge ist wichtig

Karate kontra Krebs

KREIS AHRWEILER. Wut, Trauer, Angst, Verzweiflung, Ohnmacht: Die Diagnose Krebs setzt viele Gefühle frei. Die einen würden ihm gerne ein Schnippchen schlagen, die anderen ihm mal so richtig eins aufs Maul hauen. Eine Krebserkrankung zu überstehen bedeutet, um sein Leben zu kämpfen. Warum also nicht Chemo, Bestrahlung und OP den Kampfsport Karate zur Seite stellen? Mit Fäusten und Füßen sich wieder ins Leben zurückboxen, als Sieger hervorgehen?

Herz, Kreislauf und Muskulatur stärken, Spaß unter Gleichgesinnten haben, Gleichgewicht und Koordination steigern, die Beweglichkeit verbessern, das Selbstwertgefühl steigern, den Körper wieder wahrnehmen und den inneren Druck abbauen: Das alles sind Vorteile, die die RehasportÜbungsleiterin in der Krebsnachsorge, Michaela Buhl vom TuS Ahrweiler, in dem Angebot „Gesundheitskarate für Krebspatientinnen“ für U 60 und Ü 60 sieht.

„Die jahrhundertealte Kampfkunst der Selbstverteidigung greift bei diesem speziellen Angebot den Kampf um den vollständigen Wiedereinstieg in das Leben auf. Karate dient in diesem Fall als Kraftquelle für Körper und Geist“, so die Trägerin des schwarzen Gürtels, die auch examinierte Krankenschwester und Rehasport-Expertin im Bereich Onkologie ist.

Mit ihren Kolleginnen Annelotte Traub von der Remagener Sport- Akademie RheinAhr (Sara) und Michaela Peters aus Oberdürenbach, Psychoonkologin und Nordic- Walking-Trainerin, liegt ihr eines am Herzen: die betroffenen Frauen früh zu aktivieren. Immer wieder hören die erfahrenen Übungsleiterinnen die Kommentare „Ich muss erst wieder fit werden“, weil viele Frauen nicht wissen, was genau sich hinter der Verordnung „Rehasport in der Krebsnachsorge“ verbirgt.

„Die meisten“, so weiß Traub, „nehmen viel zu spät das Angebot der Ärzte an. So geht im Kampf gegen den Krebs immens wichtige Zeit verloren.“ Mit ihren Mitstreiterinnen Buhl und Peters versucht sie, den Betroffenen die Angst, in den Kursstunden nicht mithalten zu können, zu nehmen.

„Wir holen die Frauen zwischen 35 und 92 Jahren da ab, wo sie stehen, und gehen gezielt auf die Leistungsfähigkeit der Teilnehmerinnen ein. Keiner muss mit aller Gewalt durchhalten, wir sind nicht leistungsorientiert, und Pausen sind erlaubt“, betont Peters. Ihr Steckenpferd ist das Nordic-Walking- Training, das Bewegen an der frischen Luft bei Wind und Wetter: „Loslegen gegen Nebenwirkungen“ richtet sich an Frauen während und nach der Krebstherapie.

Kaum angeboten, war ihr Kursus in Kooperation mit dem Brustzentrum des Bad Neuenahrer Krankenhauses schon ausgebucht.

Mit jeweils 16 Frauen sind auch Traubs Kurse, die in Remagen eine eineinhalbstündige Mischung aus Yoga, Pilates, Gymnastik und Qigong mit abschließenden Entspannungsübungen anbietet, voll. Und trotzdem: „Vielen ist immer noch nicht klar, dass Rehasport schon während der Chemo und Bestrahlung sinnvoll ist und hilft, den gefürchteten Fatigue, also den Müdigkeits- und Erschöpfungszustand, zu überlisten. Bewegung und Sport, und das beweisen auch seriöse Studien, können sich auf Krebspatienten lebensverlängernd auswirken.“

Hinzu komme, und das bestätigte in dem Gespräch auch die Betroffene Anne Lenhard-Posen aus der Grafschaft, dass das Zusammensein in der Gruppe, das Sich- Austauschen, über Ängste zu reden und dadurch Depressionen vorbeugen zu können, ein weiterer positiver Aspekt ist. Sie hat bei Buhl eine Schnupperstunde absolviert und zieht seitdem die weichen Karate-Schlagpolster an: „So kann ich, mal langsam, mal druckvoll, Dampf ablassen, vielleicht auch mal einen Boxsack vermöbeln. Pausiere ich ein paar Wochen, kommen Symptome wie Hitzewallungen gleich wieder.“

Eine ärztliche Verordnung umfasst 50 Stunden in 18 Monaten. Sie erstreckt sich bewusst über den langen Zeitraum, um dem Körper Zeit zu geben. Traubs Erfahrung sagt, dass nur die Hälfte der Frauen, die eine Verordnung erhalten haben, in den Rehasport-Kursus kommt, um fit zu werden. Kontraproduktiv für Rehasport, aber darüber entscheidet der Arzt ohnehin, wären beispielsweise ein extrem instabiles Immunsystem, frische Operationsnarben oder ein Lymphödem. „Für an Krebs erkrankte Männer wäre die Bewegung ebenso sinnvoll, aber ihre Hemmschwelle ist zu hoch. Unter Frauen, die oft auch den gedanklichen Austausch schätzen, fühlen sie sich erfahrungsgemäß nicht wohl“, weiß Traub.

Von Marion Monreal. Foto: Gausmann



Rhein-Zeitung, 20. März 2016

Gesundheitskaratekurse: Mit Karate gegen den Krebs

Kreis Ahrweiler. Die Bad Bodendorferin Michaela Buhl bietet zwei Gesundheitskaratekurse für Krebspatientinnen an. Einer richtet sich an Frauen zwischen 20 und 60 Jahren und der andere Kurs an jeden, der älter ist als 60 Jahre.

Gesundheitskaratekurse: Mit Karate gegen den Krebs

Eine Stunde lang dauert das Training. "Und man kommt wahnsinnig schnell ins Schwitzen", berichtet eine der Teilnehmerinnen. Es sei wirklich anstrengend, was die Frauen hier leisteten.

"Eins, zwei", sagt Michaela Buhl laut. Sieben Paare nackte Frauenfüße suchen Halt auf dem Holzboden des Trainingsraums im Ahrweiler Fitnessstudio "Fit & Fun". Dann ein lockerer Schlag mit der Außenseite der rechten Hand, einen Schritt vor, ein harter Boxhieb mit der linken Hand. Die Frauen wollen Dampf ablassen. Dampf, der sich bei Patientinnen mit langwierigen Krankheiten wie Krebs schnell anstaut. Die Fäuste landen auf Schlagpolstern und nicht, wie beim Karate üblich, auf dem Körper des Gegenübers. "Wir schlagen nie auf den Körper", erklärt Michaela Buhl. "Das Verletzungsrisiko ist uns einfach zu hoch."

Ihr ist klar, dass manche ihrer Karatefrauen je nach Verfassung nicht jede Übung mitmachen können. "Das ist aber kein Problem", sagt sie. "Im Gegenteil: Die Frauen suchen sich andere Übungen oder setzen eine abgeschwächte Variante um."

Zu Beginn jeder Stunde laufen sich die Teilnehmerinnen erst einmal locker warm, dann werden in Zweiergruppen verschiedene Schlagoder Kickelemente geübt. Trinkpausen während der Übungen sind selbstverständlich. Ein Zirkeltraining rundet das Training ab. "Michaela macht das ganz toll", erzählt eine Krebspatientin. "Sie denkt sich jedes Mal neue Übungen aus und bringt auch die Sportmuffel zum Mitmachen." Die Trainingseinheiten bestehen aus Krafttrainingselementen wie Bauchübungen, dem Schlagpolstertraining und Boxsackelementen.

Zwischen ihren "normalen" Karategruppen und der Gesundheitskarategruppe macht Michaela Buhl keinen Unterschied. Das Anstrengungslevel ist ähnlich hoch. "Meine anderen Karateschüler sind jedes Mal wieder überrascht, wie gut die Gesundheitskaratefrauen mithalten können", sagt sie und lacht. Besonders der Zusammenhalt mache die Gruppe einzigartig. Die Krankheit kann auch verbindendes Element sein, aus dem Freundschaften hervorgehen.

Aber warum muss es ausgerechnet Karate sein? "Ich möchte den Frauen mit dem Training neue Kraft geben", sagt Buhl. "Es sollte etwas Dynamisches sein, wobei sie angestaute Energien oder gesundheitliche Rückschläge verarbeiten können." Dass Sport bei der Nachbehandlung der Krankheit entscheidend sein kann, wissen die Frauen, die beim Gesundheitskarate mitmachen. Ein Teil von ihnen nimmt sogar auf Anordnung des Arztes an den Stunden teil. Das Training gehört offiziell zum Rehasport und ist deswegen in dieser Abteilung des Turnund Sportvereins Ahrweiler angesiedelt.

Mitmachen können beim Gesundheitskarate alle Krebspatientinnen, deren akute Behandlungsphase abgeschlossen ist. Derzeit sind noch einige Plätze in den Kursen frei. "Bei uns gibt es keinen Leistungsdruck. Jede macht das, was sie kann", sagt Michaela Buhl. "Wer so fit ist, dass sie bei einer leichten Gymnastikstunde mitmachen kann, kann auch bei uns anfangen."

Der Gesundheitskaratekurs für Frauen im Alter von 20 bis 60 Jahren findet dienstags von 15.45 bis 16.45 Uhr im Kursraum des Fit & Fun, Am Silberberg 2, in Ahrweiler statt. Von 9.30 bis 10.30 Uhr wird dort dienstags der Kurs für Frauen über 60 Jahre angeboten. Wer Fragen hat, erreicht Trainerin Michaela Buhl unter Telefon 02642/974 23 18 oder EMail an michaelabuhl@web.de

Von unserer Reporterin Celina de Cuveland




Lokale Presse, Oktober 2015

Anzeige: Selbstverteidigungs-Workshop mit Michaela Buhl

Selbstverteidigungs-Workshop mit Michaela Buhl